Rauchmelder

Rauchmelder

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Warum ist ein Rauchmelder überhaupt sinnvoll?

Die Grundfunktionalität eines Rauchmelders ist vermutlich den meisten bekannt. Ein Rauchmelder funktioniert recht einfach, dafür aber umso effektiver. Im Sinne eines wirksamen Brandschutzes findet man Rauchmelder vor allem in öffentlichen Gebäuden, sowie überall dort, wo viele Menschen in Gebäuden zusammenkommen wie Theater, Kino, aber auch Bahnhöfen, Flughäfen uvm. Da sich entstehender Rauch, verursacht durch Brände häufig von Menschen unentdeckt ausbreiten und entwickeln kann, ist es von grosser Wichtigkeit, diese Rauchentwicklung frühzeitig zu bemerken, um gegensteuern zu können.

Meist sind die Rauchmeldesysteme konsequenterweise direkt vernetzt mit Sprinkleranlagen, die einen Brand wenn möglich im Keim ersticken können. Für den Privatgebrauch, also die eigene Wohnung oder das Haus ist es vermutlich nicht in jedem Fall ratsam, eine Sprinkleranlage standardmässig zu installieren, ein Rauchmelder hingegen macht sehr oft Sinn. Was sind denn häufige Szenarien, in denen ein erhöhtes Brandrisiko auftritt?

  1. Rauchen

    Der Klassiker, das Rauchen. Da wir hier trotz Aschenbecher von einer offenen Flamme sprechen, besteht grundsätzlich die Gefahr, dass es bei Unachtsamkeit zu einem Brand kommen kann. Die häufigsten Situationen sind z.B. extreme Trunkenheit und/oder Einschlafen mit einer brennenden Kippe.

  2. Kerzen

    Auch hier natürlich ein erhöhtes Risiko durch offene Flamme. Ganz wichtig ist, Kerzen möglichst ausserhalb der Reichweite von Kindern zu platzieren und auch darauf zu achten, dass stets ein stabiler und sicherer Stand gewährleistet ist.

  3. Weihnachten

    In Anlehnung an Punkt 2 insbesondere der Umgang mit Kerzen, Wunderkerzen, usw. möglichst Flammen vom Weihnachtsbaum fernhalten, der brennt wie Zunder.

  4. Braten/Kochen

    Auch beim Kochen kann durch falschen Umgang schnell was schiefgehen. Zu heisses Öl, welches sich leicht entflammen kann, das kochen mit Alkohol und offener Flamme uvm. - hier gilt es, sich vorher über Risikopotentiale zu informieren.

  5. Kabelbrand

    Etwas, das viele nicht bedenken und durch sachgemässen Hausbau zum Glück auch eher selten auftritt. Dennoch kann es bei schlecht isolierten Kabeln, aber auch kaputten Kabeln, sowie unsachgemässer Überlastung von Steckdosen zu Kurzschlüssen und damit auch zu potentiellen Bränden kommen.

  6. Fehlender Blitzschutz

    Auch eher selten, da in der Schweiz flächendeckend ein guter Blitzableiter-Schutz gewährleistet ist, aber dennoch Obacht, vor allem bei Chalets und Holzhütten.

Ideale Platzierung und Installation

Rauchmelder werden idealerweise an der Zimmerdecke angebracht. Einfach, weil der Rauch grundsätzlich nach oben steigt und dort entsprechend schnell registriert werden kann. Zudem empfiehlt es sich, den Rauchmelder möglichst im Bereich der Zimmermitte anzubringen. Die meisten Rauchwarnmelder arbeiten hierbei nach dem fotoelektrischen Prinzip. Wird hierbei der Lichtstrahl im Rauchmelder unterbrochen, eben z.B. durch Rauchpartikel, wird der Alarm ausgelöst.

Meist empfiehlt es sich, den Melder mit Schrauben entsprechend an der Decke im Wohnzimmer, dem Schlafzimmer, der Küche oder in einem anderen Raum deiner Wahl anzubringen. Die Hülle wird dann meist magnetisch oder mit Clipverschluss auf die Basiseinheit angesteckt. Der Grossteil der Rauchmelder wird hierbei mit Batterien betrieben. Neigt sich die Lebensdauer der Batterien dem Ende, ertönt über einen Zeitraum von ca. 30 Tagen ein entsprechender Signalton. Dieser zeigt, dass es Zeit für einen Batteriewechsel ist. Zudem sollten Rauch-Warnsysteme regelmässig überprüft und gereinigt werden. Die Funktionsweise lässt sich am einfachsten durch Drücken auf den Knopf, welcher den Warnton ausgibt, überprüfen. Auch sollten Spinnenweben und Staub regelmässig entfernt werden, um eine einwandfreie Funktionalität zu gewährleisten.

Rauch und Maske mit 'No' Schriftzug

Viel Rauch um Alles

Warum also empfiehlt sich ein Rauchmelder auch bei dir zuhause? Ohne Panik zu verbreiten, aber die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache:

  • bei einem Brand sterben 90% der Opfer nicht direkt durch die Flammen, sondern an einer Rauchvergiftung
  • Immerhin 30% der Brände ereignen sich bei Nacht (unkontrolliertes Brennen), aber 70% der Opfer befinden sich unter ihnen
  • Überraschenderweise gibt es die meisten Opfer bei Bränden in Privathaushalten zu beklagen
  • Schon wenige Atemzüge reichen aus, um an Rauchgas zu sterben

Entscheide für dich, bzw. für die Menschen in deinem Haushalt, wie wichtig euch ein solches Rauch-Alarmmeldesystem ist, bzw. wie hoch ihr auch das Risiko dafür einschätzt. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich aber meist, Risiken zu minimieren. Intelligente Systeme lassen sich übrigens sogar per Smartphone steuern und überwachen und machen im Zuge einer Aufrüstung auf Smart Home sicherlich Sinn. Ebenso die Kombination mit anderen Warnmeldesystem wie zum Beispiel CO-Melder, Gasmelder oder Hitzemeldern sind Rauchmelder eine perfekte Ergänzung.