Mobiles

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Ein Mobile für das sanfte Gemüt

Nicht zu verwechseln mit dem Mobile Telephone ist ein Mobile (das “E” am Ende wird betont ausgesprochen) etwas gänzlich anderes. Vor allem junge Eltern haben vermutlich schonmal davon gehört. Um das Rätsel zu lüften: Mobiles sind sowohl Babyspielzeuge, als auch sogenannte Windspiele, bzw. Traumfänger. Als Spielzeug für Babys hängen diese an kleinen Bändern befestigten Spielfiguren über dem Bettchen und animieren das Baby danach zu greifen. Dadurch, dass all die Figuren miteinander verbunden sind, erzeugt es somit ein buntes Durcheinander mit viel Bewegung. Mitunter gibt es auch Mobiles, welche dazu noch Musik oder Töne abspielen. Dieses wunderbare Spielzeug soll dabei helfen, sowohl den Greifreflex und die Arm-Auge Koordination zu verbessern, als auch den reinen Spieltrieb zu befriedigen.

Mobiles für Kinder und Erwachsene

Wie schon erwähnt, gibt es jedoch noch weitere Formen von Mobiles. Diese dürften auch dem einen oder anderen bekannt sein, nämlich als Windspiel. Diese Applikationen ähneln in ihrem grundsätzlichen Aufbau denen für Babys und Kleinkinder. Jedoch haben sie eine andere Bedeutung, als den Greifreflex zu trainieren. Hier steht meist ein beruhigender, spiritueller oder einfach ästhetischer Aspekt im Vordergrund. Diese Windspiele und Traumfänger bestehen aus verschiedenen Elementen, z.B.

  • kleinen Sternen aus Metall oder
  • Herzchen aus Keramik
  • Tierfiguren aus Glas
  • Pflanzen aus Porzellan
oder auch in allen anderen denkbaren Kombinationen. Diese sind dann geknüpft und befestigt an kleinen Schnüren und kunstvoll miteinander verbunden. Oft sind auch weitere Elemente und Figuren kunstvoll mit eingewebt und das fertige Konstrukt hängt dann z.B. an Wänden oder von der Decke. Ihre wahre Wirkung offenbaren sie jedoch erst beim Hinzufügen von Wind. Denn dann beginnen die Mobiles kunstvolle und sanfte Geräusche von sich zu geben.
Mobiles Beispielbild
Mobiles wie diese Traumfänger sollen böse Träume fernhalten

Was macht ein Traumfänger?

Diese wunderschönen Gebilde haben ihren Ursprung in der indianischen Tradition. Fäden, welche kunstvoll in einem Weidenring geknüpft sind, fangen die schlechte Träume ein, so dass diese nicht in das schlafende Unterbewusstsein dringen können. Der Traumfänger hängt dabei meist direkt über dem Bett, um seine volle Wirkung zu erzielen. Oft hängen an den Traumfängern auch Federn, welche die guten Träume direkt zu dem Schlafenden bringen sollen. All die schlechten oder gar bösen Träume werden im Fadengerüst gefangen gehalten und von der Morgensonne schliesslich neutralisiert.