Kaffeetassen

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Die Geschichte der Kaffeetasse

Tassen als solches kamen bereits im 7. Jahrhundert in China zum Einsatz. Die älteste je ausgegrabene Tasse lässt sich sogar bis auf 2800 v.Chr. datieren. Der Siegeszug der Kaffeetassen setzte jedoch erst etwas später ein, denn zu Beginn war es hauptsächlich Tee, der aus Tassen konsumiert wurde. Von dort kam ebenso das Porzellan, aus welchem die Tassen gefertigt wurden. Lange Zeit haben die Europäer es nicht geschafft, eigenes brauchbares Porzellan herzustellen. Erst später, genauer gesagt am 15. Januar 1708 wurde offiziell Porzellan durch Johann Friedrich Böttger in Meißen, Deutschland erfunden. Die Geburtsstunde des weltberühmten und hochwertigen Meissner Porzellans war eingeläutet.Knapp 50 Jahre später dann wurde in England das Porzellan weiterentwickelt und erhielt den für Kaffeetassen charakteristischen Henkel. Als Material kommt neben dem klassischen Porzellan auch

  • Steinzeug
  • Steingut
  • Irdenware sowie ferner
  • Glas
  • Aluminium
  • Kunststoff
  • Holz
  • oder auch weitere passende Naturstoffe
zum Einsatz. Letztere sind jedoch Spezialfälle und finden meist nur Anwendung für zum Beispiel feierliche Anlässe, Partys oder zum einmaligen Gebrauch. Eine klassische Kaffeetasse gibt es im Set bestehend aus Obertasse und Untertasse. Der Begriff Obertasse ist heutzutage nicht mehr allzu gebräuchlich. Man sagt einfach Tasse. Die Untertasse, welche letztlich ein kleiner Teller ist, soll zudem überlaufenden Kaffee auffangen und hat zudem auch dekorative Zwecke.

Das Schwarze Gold zur Morgenstund

Kaffeetassen sind auch im Set erhältlich, im so genannten Kaffeeservice. Dieses beinhaltet Tassen für bis zu 6 Personen. Neben den Kaffeeober- & Untertassen beinhaltet das Set auch 6 passende Kuchenteller, sowie eine Kaffeekanne, einen Milchgiesser und eine kleine Zuckerdose. Damit wäre das Set komplett. Für viele Schweizer ist es fast schon Ritual, den Morgen mit einer Tasse Kaffee zu starten.Moderne Kaffeetassen sind oft doppelwandig, was einen guten Grund hat. Einwandige Tassen eignen sich gut für warme, bzw. lauwarme Getränke. Heisser Kaffee jedoch will auch bei entsprechender Temperatur genossen werden und man will sich nicht die Finger verbrühen. Auch soll nicht zu viel Wärme zu schnell nach aussen abgegeben werden. Eine doppelwandige Tasse löst dieses Problem durch eine leichte Luftschicht zwischen den beiden Wänden und hält das Getränk bei entsprechender Temperatur und macht die Tasse nicht zu heiss. Neben den klassischen Kaffeetassen gibt es zudem auch mittlerweile Abwandlungen wie den grossen Kaffeebecher oder auch die kleinen Espressotassen.

Kaffeetassen Beispielbild
Kaffeetassen finden sich in vielen Schweizer Küchenschränken

Kaffeetassen als Botschafter

Neben den klassischen Rein-weissen Porzellantassen wurden im Laufe der Zeit auch wunderschöne verzierte Tassen geschaffen. Fein bemalte Tassen mit prägnanten Blumenmotiven oder gar ganzen Szenerien machen so manche Kaffeetasse zu einem wahren Erlebnis. In Kombination mit dem Motiv ist zudem auch häufig die Untertasse verziert und bemalt. Insbesondere detailreich ausgearbeitete Blumenmotive waren und sind sehr beliebt auf den klassischen Kaffeetassen. Die frischen Farben und der Detailreichtum sollen perfekt zum Kaffeegeschmack passen und einen feinen Appetit, bzw. Kaffeedurst anregen.